Psychologie hat mich schon immer interessiert, allerdings hatte ich früher ein etwas verbogenes Bild von der Psychologie, wie es von den Medien produziert wird, in denen die Freud'sche Psychoanalyse dominiert ("sex sells").  Ich habe dann ein Teilzeit (bzw. Freizeit) Studium der Psychologie (als 2. Hauptfach) an der Fernuni Hagen begonnen und abgeschlossen.
Gelehrt wird dort nicht die "klinische" Psychologie der Neurosen oder Psychosen, sondern das Verhalten des "normalen" Menschen. Wir verhalten uns nämlich nicht so rational und "vernünftig", wie wir denken (und wir denken auch nicht so), sondern wir sehen die Welt so, wie wir sie sehen wollen. Wir werden sehr stark von unseren Gefühlen dominiert, manche behaupten sogar, unsere Gedanken dienen nur zur Rechtfertigung der Handlungen, die rein emotional gesteuert werden.  Desweiteren werden wir auch stark von Gerüchen und Urinstinkten beeinflusst, dies fängt damit an, daß das Kleinkind seine Mutter nicht nur am Geruch erkennt, sondern dieser auch Vertrauen erweckt.
Aber natürlich werden unsere Gedanken, unser ganzes Weltbild sehr stark von den anderen Menschen, vor allem dem "Peers" (das sind z.B. unsere Freunde und Kumpels) und de Medien beeinflusst. Daher sollte man sich hüten, seine eigenes Meinung als grundauf  vernünftig und "wissenschaftlich" zu halten, - wir sind alle Kinder unserer Zeit, Erziehung und Erfahrungen.

Wenn ich die Zeit dafür finde, stelle ich hier vielleicht ein paar Aufsätze über psychologische Effekte ein.

Vorerst  mein Studienmaterial:

Aufsatz: Psychologie in der Arbeitswelt